Öffentlichkeitsinformation / Notfallinformation

Information für Ihre Sicherheit

AustroCel hat in den vergangenen Jahren sehr viel Geld und Engagement in die Bereiche Sicherheit und Umwelt investiert, um die Auswirkungen eines möglichen Störfalles auf Mensch und Umwelt so gering wie möglich zu halten.

Hier lesen Sie, wie Sie sich verhalten sollen, falls es unerwartet zu einem Industrieunfall kommen sollte. Von den wenigen gefährlichen Stoffen, die bei AustroCel zum Einsatz kommen, kann im Wesentlichen Schwefeldioxid (SO2) zu einer Gefahr für die Nachbarschaft oder die Umwelt werden. In der Vergangenheit gab es vereinzelt Unfälle, bei denen Schwefeldioxid ausgetreten ist.

Schwefeldioxid weist einen typischen intensiven Geruch auf und ist schon sehr lange vor einer gesundheitlichen Gefährdung wahrnehmbar. Es ist ein saures Reizgas undwirkt vorwiegend auf die Schleimhäute der Atemwege und Augen. Ein unbemerktes Auftreten kann daher ausgeschlossen werden, weil es auch in geringen Konzentrationenzu Reizungen führt. Schwefeldioxid behindert in hohen Konzentrationen den natürlichen Gasaustausch in den Lungen von Menschen und Tieren, es kann zu Belastungenfür Herz und Kreislauf kommen und wirkt in sehr hohen Konzentrationen tödlich.

Pflanzen reagieren empfindlich auf Schwefeldioxid. Schon bei niedrigen Konzentrationen beginnt das SO2, die Schließbewegungen der Spaltöffnungen an der Unterseite der Blätter zu hemmen oder gar ganz zu verhindern. Wenn Blätter die Spaltöffnungen nicht mehr schließen können, wird es für die Pflanze unmöglich, ihre Transpiration und damit ihren Wasserverlust zu regulieren, so dass die Pflanze nicht am SO2, sondern am Wassermangel welkt. Aufgrund der vorhandenen Sicherheitseinrichtungen, Sicherheitsvorkehrungen und Notfallmaßnahmen bei AustroCel kann eine derartige Gefährdung, wenn überhaupt, nur kurzzeitig auftreten.

Es ist sehr wichtig, die Verhaltensregeln zu kennen und zu befolgen. Wenn Sie von einem Unfall erfahren, beachten Sie bitte die Verhaltenshinweise und befolgen Sie die Anweisungen der Einsatzkräfte.